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Offen The Womenthing
22.11.2012 - Sugilith Jones, Brando Jones, Katie Jones, Olive Callaghan, Jack Telford, TJ Young, Santiago Sancez, Laya Avery, Mason Cooke, Christina Cooke
#61
TJ hatte sein Lächeln erwidert, das von Sancez und überging die linke Gesichtshälfte. Sie war seit ihrem 13. Lebensjahr ein Teil des Clubs und wusste: Was in der Church passierte, blieb in der Church. Oberste Regel. Und so ignorierte sie Sancez Blessuren, nicht weil sie herzlos war, sondern weil sie wusste, dass besser so war. Mitleidsgeheische kam unter den Bikern nicht gut an.
Überhaupt sah eigentlich nur ihr Bruder immer wieder prüfend zu Sancez, während Mason ihm nur einen warnenden Blick zu geworfen hatte. TJ war nicht dämlich, sie ahnte, dass es mit dem Entzug zu tun hatte und wie sie ihren Freund einschätzte… war er dagegen gewesen. Da konnte sie ihm nicht helfen. Ihr schmeckten die Regeln auch nicht, aber sie fügte sich dem, was ihr durch Olive und Sugilith unter sechs Augen mitgeteilt wurde.
Und vielleicht war es wirklich besser. Denn die Spannung zwischen ihnen seit dem Reaper… waren manchmal echt fühlbar. Darauf konnte TJ einfach nicht. Das ertrug sie auch nicht.

Letztendlich kehrte Frieden ein und als das Essen auf dem Tisch stand, sie zwischen Jack und Sancez, gegenüber ihrem Bruder saß, war die Welt okay. Nicht perfekt, aber okay. Es wurde gebetet, bei dem Kindergekicher zuhören war. TJ lächelte dabei, es wäre doch auch langweilig, wenn man das Gekicher nicht hören würde, fand sie. Kindergekicher gehörte einfach an diesen Tisch! Es war wichtig!
Beim Essen selber fiel nicht auf, dass es Streitigkeiten in der Church gegeben hatte. Sie alle verhielten sich wie immer und auch wenn sie kurz angespannt war, so hatte Sancez nicht zurück zu stecken oder ähnliches. Man lachte miteinander, man scherzte und es war wieder wie früher, etwas, was TJ all die Jahre echt vermisst hatte. Thanksgiving mit der Familie. Als sie noch mit auf Tour war, gab es das so nicht. Sicher, man ging Essen und alles, aber das hier… war schöner. Viel schöner.
Es wurde an alte Geschichten erinnert, wobei Bryce auch zum Besten gab, wie TJ als Kind einen Pilger spielen sollte und sich geweigert hatte, weil sie lieber eine Indianerin sein wollte und das viel cooler fand. Da konnte man skalpieren. TJ griente ihren Bruder über den Tisch hinweg an „Hat doch funktioniert.“ Und sie deutete auf seinen kahlen Schädel, was zum Lachen einiger führte.

Das Essen war schön und ihre Überraschung mi t dem Eiswagen kam richtig gut an, hatte sie das Gefühl. Nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Erwachsenen war das scheinbar ein Hit. Es machte ihr Spaß zu zusehen, wie sich alle immer wieder was holten, wobei sie selber sich erst Kuchen und dann Eis gönnte.
TJ warf ihrem Dad einen Seitenblick zu, als dieser sie fragte, ob sie bei Olive und ihm schlafen wollte. Sie schüttelte schon während der Fragestellung ganz leicht den Kopf, denn das wollte sie nicht. Auch wenn Olive es ihr angeboten hatte. Sie wollte zu ihrem großen Bruder. Sie wollte bei Bacon sein, irgendwie war ihr das wichtig, denn zwischen ihnen war ein eh schon großer Graben und sie hatte das Gefühl, er würde noch größer werden, wenn sie zu Jack ging.
Doch bevor sie richtig antworten konnte, pfiff Brando und sie sah zu ihm und seinem Rotschopf, nur um im nächsten Moment entgeistert drein zusehen. Was? Aber… WAS? Sie sah in die sprachlosen Gesichter um sich rum, denn jeder wusste, dass Abel eine wichtige Tradition des Clubs somit ausgelassen hatte und das… ging ja mal gar nicht! Dennoch musste TJ im nächsten Moment lachen. Ouh, sie lachte wirklich und richtig, denn da s war… königlich! Ehrlich! Das war ganz Prinzenmanie und sie fand die Aktion einfach Witzig, auch weil sie ahnte, dass gerade Jack, so wie er drein sah, ihn dafür büßen lassen würde.

Doch während Jack sich mit Mason und anderen deswegen unterhielt, wendete sich die Blondine nun ganz an ihren eigenen Freund. Sie war vorsichtig ihm gegenüber gewesen. Nicht nur, weil er ja schon im Beobachtungsfokus von Bryce stand, sondern weil sie auch nicht wusste, wie er drauf war. Nur kurz, in einem ruhigen Moment, sah sie ihren Freund an und musterte seine Gesichtshälfte. „Mason hat nen ziemlichen Schlag, hmm? Ich vermute mal, dass es Mason war?“ Fragend sah sie ihn an, nur um tief durchzuatmen.
„Sancez, ich… hab davon nichts gewusst. Ehrlich, Sugilith und Olive haben mir erst vorhin eröffnet, was los ist. Und es tut mir leid. Aber…“ Kurz schürzte sie ihre Lippen „Aber ich stehe zum Club. Zu der Entscheidung und finde sie richtig, selbst wenn es am Ende…“ Sie brach ab und sah an ihrem Freund vorbei, ehe sie ihn wieder ansah. „Ich liebe Dich, okay? Ich liebe Dich, aber seit dem Reaper… Du hast mir wahnsinnige Angst gemacht deswegen. Er ist meine Entscheidung, Sancez, meine Entscheidung und irgendwie hoffe ich, dass Du irgendwann das verstehst, warum ich niemanden wirklich gefragt habe deswegen. Ich gehöre hier hin. Und vielleicht… vielleicht hilft es ja. Du machst doch den Entzug, oder? Du entscheidest Dich doch für uns, die Familie, den Club?“ Sie sah ihn fragend an. „ich liebe Dich...“ Doch es kam nicht so euphorisch von ihr, wie sonst, sondern verhaltener, vorsichtiger.
Schon gab sie ihm einen Kuss, nur um sich zu Jack zu drehen, der mit Bryce kam. „Ich schlafe bei Bacon, Daddy.“ Und das war das erste Mal, dass sie ihn so vor dem ganzen Club nannte. „Wenn was ist, ruft er an.“
Dennoch wurde beschlossen, dass sie erst bei Olive bleiben würde und später mit Bryce mitfahren würde, was sie nicken ließ. Während die Männer losfuhren zusammen mit Sancez, blieben sie und Olive noch, nur um auch beim Aufräumen und allem zu helfen. Und außerdem… bis sie in der Klinik fertig waren, würde es dauern.
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#62
Es war Sancez nur recht das niemand groß auf seine Blessuren einging. Selbst wen man ihn gefragt hätte, er hätte abgeblockt und wohl noch mehr gezickt. Wobei, er sollte den Ball flach halten, wahrscheinlich hätte er es einfach ignoriert. Er hatte sich neben TJ gesetzt und konnte die Blicke Vieler auf sich spüren... Happy, Jack, Mason, Brando... eigentlich alle der Älteren. Alle die da waren als TJ hier aufgeschlagen war mit Happy. Kurz kam ein Grinsen auf seine Züge, da er sich kurz daran erinnerte wie sie als Jugendliche hier rumgewuselt war. Doch jetzt war sie eine wunderschöne, selbstbewusste und starke Frau. Die Hände wurden zum Gebet gefaltet und auch er konnte das Kichern der Kinder hören, doch er überhörte es. Es war ihm im Moment sogar egal warum sie vor sich hin kicherten.
Sancez versuchte einfach für diesen Moment als das Essen auf den Tisch kam zu vergessen was in der Church passiert war und was nach dem Essen und der Feier folgen würde. Es funktionierte auch ganz gut, so das man es ihm fast nicht anmerkte. Er konnte sogar lachen und Späße machen.

Der Eiswagen war eine gelungene Überraschung, auch wenn er es eher für seine Wange gebrauchen könnte. So holte er sich auch sogar zweimal so leckeres Eis. Es lies ihn eine Weile einfach die Sorgen vergessen und es war als wäre Nichts gewesen. Für diese Zeit konnte er wenigstens mal wieder die Zeit einfach nur genießen. Eigentlich hatte er sich auch schon die Tage auf Thanksgiving gefreut. Doch das Ultimatum hatte ihm den Tag deutlich verhagelt und seine linke Gesichtshälfte zeugte noch davon. Doch es war kurz vergessen... wenigstens für ein paar Stunden der Feier.
Dann aber wollte der Vize ihre Aufmerksamkeit, welche er mit einem Pfiff auch bekam. Dann aber war Sancez wohl genauso verduzt wie alle anderen im Club auch. Wie? Nachhhochzeitsfeier? Fehlte da nicht was? Was war denn mit der richtigen Hochzeit?
Das TJ lachte? Nun es war irgendwie schon eine ziemlich schräge AKtion, dennoch. Naja, er würde die nächste Zeit eh nicht mehr hier sein, also sollte er sich darüber auch keinen Kopf machen.

Sancez war gerade etwas in Gedanken als TJ ihn ansprach. "Ja, hatte er schon immer." meinte er nur und seufzte. Womit er auch die Frage beantwortete ob es Mason war. "Hey, du musst dich nicht rechtfertigen, ich glaub dir das du es nicht wusstest."
Die Sache mit dem Reaper schluckte er. "Ist okay, du hast es machen lassen. Bringt nichts da jetzt noch weiter zu reden." nein, brachte es nicht. "Sie haben mir keine große Wahl gelassen, und ja nach der Feier gehe ich gleich hin." und schon sank seine Stimmung gleich wieder. Das er es aber auch machte weil er sonst TJ nie wieder sehen durfte? Nein, das behielt er erstmal für sich. "Ich dich auch." murmelte er und erwiderte den Kuss. Es fühlte sich so nach Abschied an und das Gefühl mochte er garnicht.
Nachdem Jack sich dann noch die Wunde angesehen hatte - es war wie immer nicht so schlimm wie es aussah - wurde er auch erst nach Hause und dann in die Klinik gebracht. Seine Kutte und Schlüssel fürs Bike und seine Wohnung, den Club und TJ's Wohnung musste er abgeben. Es fühlte sich immer mehr an wie Abschied. Nachdem er seine Sachen gepackt hatte wurde er zur Klinik gefahren... es fühlte sich irgendwie an wie ein Ende.
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#63
Sie hatte sich wirklich einen Platz gesucht, während Mason den zweiten Vogel geholt hatte, hatte sich wieder zu Sug gesetzt und auf Mason gewartet, welcher sich kurz darauf auch schon neben sie gesetzt hatte. Zwar hatte sie, als er wieder neben ihr saß, leicht schüchtern nach seiner Hand gegriffen und diese gedrückt, wobei sie sich dann doch ihrem Wasser gewidmet hatte.
Doch besaß sie dann den Anstand ebenfalls die Hände zu falten, auch wenn sie überhaupt nicht gläubig war, aber ein Tischgebet würde sie schon nicht umbringen. Gut, sie schielte dann doch lieber in die Richtung, aus welcher das Kinderkichern kam, konnte ein grinsen nicht unterdrücken und war gerade wirklich froh mit hier her gekommen zu sein.
Zusammen wurde im Anschluss gegessen, wobei die Überraschung von TJ richtig gut ankam! Nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei so manchen Biker und auch sie selbst fand die Idee mehr als toll! Und ja, sie holte sich auch ein Eis - na ja, eigentlich sogar zwei, bevor sie mehr als zufrieden da saß und die restliche Zeit genoss.
Doch als Bran pfiff, sah sie zu diesem und Sug, die schon an der Tür standen, zusammen mit Katie und dann verkündeten dass das ihre kleine Nachhochzeitsfeier war, was sie breit grinsen ließ, denn sie hatte ja gewusst dass die beiden geheiratet hatte, war zwar schon überrascht gewesen, dass die das wirklich so spontan gemacht hatten, aber gesagt hatte sie nichts, sie hatte es komplett für sich behalten!

Laya sah sich leicht um, sah die ganzen fragenden Gesichter, wobei sie ihr lächeln einfach nicht verstecken konnte, denn sie freute sich immer noch für die beiden, auch wenn das mit der Hochzeit für die anderen jetzt sicher ein Schock war, aber das würden sie schon überstehen. Nur als Jack sie plötzlich ansah und frage ob sie es gewusst hatte, wurde ihr lächeln leicht schief, denn begeistert von der Überraschung schien dieser nicht zu sein. “Ja?” Unschuldig sah sie den Älteren an, hielt sich an Masons Seite, auch wenn sie wusste das sie ja eigentlich keine Schuld traf. Doch als sie TJs Lachen hörte, konnte sie wieder nur breit grinsen, sah Mason von unten her an und zuckte leicht mit der Schulter, ließ ihn aber einen Moment mit Jack, denn scheinbar wollten die beiden Männer miteinander reden, auch wenn sie dann ihren Freund wieder ansah. “Kann ich mit zu dir?” Ihr Blick wurde fragend, denn darauf die Nacht alleine zu Hause zu hocken… hatte sie auch keine Lust. Außerdem war sie gerne in der Nähe des anderen.
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#64
Das Essen nach dem Gebet war wie immer gewesen. Eine Feier, wie sie sich für den Club gehörte. Es wurde gelacht, es wurde erzählt, jeder brachte sich mit ein und das schöne war, es wurden alle mit einbezogen. Niemand wurde außen vorgelassen in den Unterhaltungen. Sie waren eine Familie, eine riesengroße Familie, auch wenn in dieser Familie nicht immer alles rund lief.
Er selber verzichtete auf Eis, holte sich dafür mehr als ein Stück von dem Apple-Pie, den Christina gebacken hatte. Eigentlich waren es sogar drei Stück, wobei er beim dritten Stück seine Schwester sehr breit angrinste mit einem „Es hatte jeder die Chance gehabt! Jetzt ist es meiner!“ Es war nun mal der Pie, den sonst ihre gemeinsame Mutter gebacken hatte und von dem er wusste, dass nur Chrissy das Rezept hatte. Und er war lecker.
Grundsätzlich waren die Gespräche gut in Gang, auch wenn er kurz aufsah, als sich Brando, Sug und Katie erhoben. Doch dachte sich der Kojote nichts dabei, noch nicht. Erst als der Pfiff von Abel kam, sah er diesen an, fragend und als er dessen Worte hörte… verdüsterte sich sein Blick und er sah zu Jack, welcher in seine Richtung fragte, ehe er den Blick zu Laya senkte, die bestätigte, dass sie es gewusst hatte und es ziemlich amüsant fand. Gut, sie wusste auch nicht, was Abel da gerade angerichtet hatte. Mason war gerade nicht wirklich zum Grinsen zumute oder zum Lächeln, sondern am liebsten wäre er sofort hinter Abel her und hätte diesem die Leviten gelesen.
So aber löste er sich von Laya, um mit Jack in einer ruhigen Ecke zu reden, der ihn zumindest halbwegs wieder runterbrachte. Doch verabredeten sich die Männer, dass sie beide am nächsten Tag die Tradition von Abel verlangen würden, wobei Mason, da er wusste, dass Jack mit Bryce noch Sancez wegbrachte, zusagte, den anderen Bescheid zu sagen.
Er kehrte kurz zu Laya zurück, nur um sie überrascht anzusehen, ehe er nickte. „Sicher kannst Du mitkommen.“ Gut, ihn irritierte die Frage etwas, bis ihm wieder einfiel, dass Laya sicherlich sich lieber doppelt absichern wollte. „Ich komm gleich wieder.“ Sie bekam einen kurzen Kuss auf die Stirn und dann sagte er Jack Bescheid, dass er Laya mit zu sich mitnehmen würde, nur um zu erfahren ,dass dieser bei Olive schlafen würde, ehe er dem Doc kurz die Schulter drückte und sich dann aufmachte, den anderen Membern Bescheid zu sagen, dass er und der Doc sich um den Vize kümmern würden. NUR er und der Vize, wobei er dafür seine eigenen Gründe hatte, schließlich wusste er ja, dass Sug schwanger war und da wollte er nicht die Meute bei ihr einfallen lassen. Die würde ausflippen.

Dann ging er zu Christina, nur um zu wissen, wie sie nach Hause käme, ob er sie fahren sollte oder ob sie noch irgendwas brauchte. Um Laura brauchte er sich nicht sorgen, das wusste er. Er ließ zu, dass Oliver an ihm hochsprang und hob ihn hoch, kitzelte ihn durch und stellte ihn wieder hin, ehe er seinen beiden Schwestern einen dicken Kuss auf die Wange gab, nur um dann von Pam angesprochen zu werden und fast schon den Kopf einzuziehen. Diese wollte seiner Old Lady vorgestellt werden. Kurz zögerte er, ehe er nickte und mit seiner Moama zu seiner Old Lady ging. „Laya? Das ist Pamela Cooke. Moama, das ist Laya Avery, meine Old Lady.“ Er sah die ältere Frau prüfend an, welche Laya kurz musterte, ihn wieder ansah und nickte, ehe sie der Frau die Hand gab. ‚Willkommen in der Familie, Laya.‘
Dennoch sah man Mason an, dass es ihm nicht ganz passte, dass sich Pam gerade etwas arg aufdrängte und wie erleichtert wer war, dass sie von einer der Frauen gerufen wurde und es somit nicht zu den berühmten Fragen nach Herkunft und allem gekommen war.
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