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Privat Like a Monkey on the Shelfs?
26 Januar '13 || im Supermarkt || Natasha Wladyslwaski &&'' Miles Nolan || gegen halb 1 pm
#16
Er stimmte dem Mittagsschlaf zu, was sie lächeln ließ, auch wenn ihr die wärmen Lippen kurz zu denken gaben. Das war anders als sonst. Doch wollte sie dem nicht zu viel Bedeutung beimessen. Am Ende hieß es noch, sie würde sich nur unsinnig Sorgen machen. Das wollte sie nun wirklich nicht.
Lieber zog sie ihn mit ins Schlafzimmer, wo sie selbst ins Bad ging, um ihre Perücke abzulegen und sich aus ihrer Jeans und allem zu befreien, nur um dann wieder zu kommen, nur noch mit Top, Slip und Socken.
Das er sie kurz musterte? Bemerkte sie nicht wirklich, lieber stellte sie das Babyphone auf ihren Nachttisch und schlüpfte unter die Decke. Ihr fiel das helle Licht auf und so fragte sie nach, ob sie das Zimmer abdunkeln sollte. Sie lächelte ihn an, als er ihr antwortete und sie zusammen sich hinlegte. Sie drehte sich zu ihm im Bett, betrachtete ihn und lächelte über seine liebevolle Geste, mit der er ihr die Strähne zur Seite strich, ehe sie sanft nach seiner Hand griff und diese kurz festhielt.
Schweigend beobachtete Tasha, wie er einschlief und sie schloss ihre Augen, nur um ebenfalls zu schlafen.

Doch lange dauerte ihr Schlaf nicht. Zumindest nicht so lange wie der von Miles, denn Tasha wachte auf, als sie merkte, dass neben ihr sich etwas änderte. Verwirrt blinzelte sie und warf ihm einen prüfenden Blick zu, nur um ihn wieder zudecken zu wollen. Denn genau das hatte sie geweckt. Die ganze Decke bei ihr.
Aber als sie mit seiner Haut in Berührung kam, richtete sie sich erschrocken auf und fühlte erst seine Brust, seinen Arm, dann seine Stirn. „No ty ne zabolel!*“ Leise kamen diese Worte von ihren Lippen, ehe sie ihn kurz besorgt ansah, dann aber wirklich aufstand und ins Bad ging, um dort das Fieberthermometer zu holen. Es war eines, mit dem man die Stirn messen konnte und was somit nicht ganz so unangenehm war und vor allem ihn nicht einfach wecken würde.
Vorsichtig prüfte sie seine Temperatur und seufzte leise, schüttelte den Kopf besorgt. 38,5°C und somit Fieber. Leicht tadelnd sah sie auf den schlafenden Mann, nur um an ihm runter zu sehen und erneut zu seufzen.
Kurz überlegte sie, Marge anzurufen, wegen der Kinder, doch dann schüttelte sie den Kopf, denn das war Unsinn. Das ging alles auch so. Als erstes ging sie nach unten, um heißes Wasser für Tee aufzusetzen und kurz nach zu sehen, was sie noch im Haus hatten gegen Fieber. Doch Tasha wollte ihn auch nicht gleich zudröhnen, so dass sie erst einmal auf Hausmittel zurückgreifen wollte und sehen wollte, ob sie es damit eingefangen bekamen.
Sie wusste, dass ihre Haushälterin jetzt sicherlich die Quarantäne ausgerufen hätte, um sie zu schützen, aber ihr war das gerade gleich. Jetzt ging es nur um Miles und das er wieder fit wurde. Sie fand Holundertee, den sie sich vor drei Tagen aus der Apotheke geholt hatte und goss damit eine Kanne auf, nur um diesen, zusammen mit einem Becher nach oben zu bringen. Hinter machte sie das Treppengitter zu, damit die Jungs, wenn sie wach waren, nicht an die Treppe kamen.
Vorsichtig stellte sie die Kanne auf ihrem Nachttisch ab und ging ins Bad, um in einer Schüssel Wasser laufen zu lassen, welches sie dank Badethermometer genau fünf Grad kühler machen konnte, als Miles gerade war.
Damit bewaffnet und mit einem kleinen Lappen kehrte sie zurück ins Schlafzimmer. Als sie bei ihm war, beugte sie sich sanft über ihn „Kovboy…“ Sie sprach es dieses Mal russisch aus, ohne es zu merken und strich ihm sanft über die Wange „Nicht erschrecken.“ Kurz gab sie ihm einen Kuss auf die Stirn und hatte das Gefühl, dass er glühte. Und fühlte sich in ihrer Meinung bestätigt.
Also tauchte sie den Lappen vorsichtig ins Wasser, nur um ihm diesen dann, nachdem er ordentlich ausgewrungen war, auf die Stirn zu legen.
Auch wenn ihm selber warm war, deckte sie ihn zu, wobei sie dafür jetzt eine ganz leichte Decke nahm. Doch wichtig war, dass er nun keinen Zug bekam und das Fieber am Ende noch stieg.
Tasha warf einen Blick auf ihren Wecker, nur um neben ihm sitzen zu bleiben und nach kurzer Zeit den Stirnwickel wieder abzunehmen und neu zu machen.

Mit einem weiteren Blick wusste sie, dass der Holundertee durchgezogen war, so dass sie aufstand und mit der Kanne ins Bad ging, um den Beutel daraus zu entfernen, ehe sie zurück kam und etwas davon eingoß. Mit dem Becher bewaffnet begab sie sich wieder an seine Seite und setzte sich an den Bettrand. „Kovboy! Vy dolzhny pit‘. Du musst trinken, Miles. Es ist noch heiß und vielleicht fängst Du davon an zu schwitzen, aber es hilft. Sei so lieb.“ Vorsichtig hob sie seinen Kopf, damit er wirklich trank und beobachtete sein Gesicht dabei. „Ich hab auch noch Wasser… aber erstmal… Tee.“ Sie ließ ihn drei Schlucke trinken, ehe sie den Becher zur Seite stellte und das Tuch erneut wechselte, leicht den Kopf schüttelte „Nur übermüdet, hmm? Angesteckt hast Du Dich,“ Sie schnalzte leicht mit der Zunge, ehe sie ihn wieder ansah und lächelte. Sanft strich sie ihm übers Gesicht, blieb dicht bei ihm sitzen, sorgte dafür, dass er zugedeckt blieb mit der dünnen Decke, wobei sie aber auch dafür sorgte, dass frischer Sauerstoff in den Raum kam, ohne dass es großartig zog. Doch das Fenster musste auf Kipp, denn das war wichtig. Schließlich war Fieber schwerste körperliche Arbeit.
Doch kehrte sie auch gleich danach wieder an seine Seite zurück, setzte sich wieder an seine Seite und wechselte das Tuch auf seiner Stirn.

* Aber Du wirst nicht krank!
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#17
Das er im Schlaf seine hälfte der Decke ebenfalls zu Tasha rüber geschoben hatte, bemerkte er nicht, ihm war einfach warm und das war die nächstgelegene Möglichkeit sich etwas Abkühlung zu verschaffen. Miles konnte ja nicht wissen das er Tasha damit weckte, er bemerkte es ja nicht einmal, immerhin schlief er weiterhin tief und fest, spürte nicht einmal das sie ihn berührte, das sie über seine Haut fuhr. Oder gar - dass sie das Bett verließ, das sie ins Bad ging.
Nein, er bekam das alles nicht mit, auch nicht das sie seine Temperatur mit einem Stirnthermometer maß oder das sie ihn im Anschluss leicht tadelnd ansah. Miles war normal niemand der Krank wurde, daher war er auch nicht davon ausgegangen Krank zu sein, sondern lediglich davon - das er übermüdet war. Vielleicht spielte auch beides ineinander, vielleicht war die zu kurze Nacht ein großer Faktor dafür, dass das Fieber überhaupt hatte auftreten können…
Er war wirklich selten krank, als Kind ein paar Mal, aber da er immer draußen gewesen war, da er oft ausgesehen hatte wie ein Schlammmonster, hatte er ein starkes Immunsystem. Aber trotzdem hatte er sich scheinbar leicht bei Tasha angesteckt und das war jetzt durch gebrochen.
Unterbewusst hörte er sie, hörte wie sie die Treppe runter ging, wie sie diese wieder hoch kam und auch wie sie ins Bad ging und schließlich wieder kam.
Erst als er ihre Stimme vernahm, als sie ihn Cowboy nannte, wurde er langsam wach, wacher - wobei er doch nich schlief, aber es war nun mehr ein weggedämmert sein, als wirkliches schlafen, antwortete aber nicht auf ihre Worte, reagierte gar nicht richtig darauf. Wobei er unter dem Kuss auf seine Stirn leicht lächelte, jedoch brummte als sie ihm einen kalten Lappen auf die Stirn legte, sogar versuchte seinen Kopf darunter weg zu drehen. Das war unangenehm… das war nichts was er gerade mochte.

Die leichte Decke auf seinem Körper spürte er, war sogar kurzzeitig versucht auch diese wieder von sich zu schieben, aber irgendwie tat sie doch gut, so dass er sie nicht von sich schob, aber wieder leicht versuchte den Kopf weg zu drehen, als Tasha den Stirnwickel wechselte.
Als Tasha erneut aufstand und kurz ins Bad ging, blinzelte er ihr leicht hinterher, bevor seine Augen wieder zufielen und er leicht weg driftete. Aber erneut nur kurz, denn schon war sie wieder da, setzte sich wieder an seine Seite und wollte das er etwas trank. Sie half ihm seinen Kopf zu heben, so dass er wirklich etwas trinken konnte, auch wenn er immer noch Müde war und am liebsten einfach weiter geschlafen hätte, doch sollte er ja etwas trinken, was er tat und dann doch leicht das Gesicht verzog, nicht weil der Tee heiß war, sondern weil es Holundertee war, nicht gerade sein Lieblingstee…
Als sie mit der Zunge schnalzte öffnete er leicht ein Auge, sah sie an und schüttelte minimal den Kopf. “Nur müde. Nickt krank. Einfach nur müde.” Ja, er war der festen Ansicht, er war einfach nur Müde. Nicht krank. Nein, das war er nicht. Er leugnete es zumindest.
Trotzdem sah er ihr nach, als sie zum Fenster ging, dieses auf Kipp setzte und dann zu ihm zurück kehrte, sich wieder an seine Seite setzte und erneut das Tuch wechselte. Wobei er jetzt nicht den Kopf wegdrehte, sondern sie direkt ansah, leicht schief lächelte und dann nach ihrer Hand griff, ihr einen Kuss auf die Handteller drückte. “Schlafen die Jungs noch?” Fragend sah er sie an, zog sie dann aber neben sich und in seine Arme. “Lass uns noch etwas schlafen, bitte, ja?” Er war einfach nicht wirklich wach, aber da die Jungs schliefen - konnten sie es ja auch. Außerdem hatten sie beide wenig schlaf gehabt und den konnten sie jetzt nachholen - solange die Jungs noch schliefen. Außerdem glaubte er nicht, das er ansteckend war, sonst würde sie sich sicher nicht in seine Nähe begeben.

Er trank brav seinen Tee, auch wenn er immer wieder leicht das Gesicht verzog, aber darauf achtete dass sie das nicht unbedingt sah, aber auch Wasser trank er und ließ zu dass sie ihm immer wieder einen neuen Stirnwickel machte. Doch schlief Miles auch noch etwas, wenn auch leicht und nicht sonderlich tief, lauschte im Schlaf auf jedes Geräusch das von Tasha kam, lauschte ob er die Zwillinge hörte, wobei er das sicher nicht einmal wirklich hätte zuordnen können.
Zu schlafen tat ihm gut, denn als er wirklich wieder wach wurde, fühlte er sich fitter, fit genug das er die Decke zurück schlug und - zwar noch mit leichtem Schwindel - ins Bad ging, sich kurz das Gesicht wusch und die Toilette benutzend. Tasha hatte gerade nicht neben ihm gelegen, aber er vermutete einfach das sie nach den Jungs sah.
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#18
Sie machte sich Sorgen. Er hatte Fieber und wurde nicht wirklich wach, selbst als sie die Stirnwickel bei ihm machte. Tasha ließ nicht zu, dass er sich wegdrehen konnte, selbst als er es versuchte. Sie blieb hartnäckig, denn sie wollte, dass er schnell wieder auf den Damm war, dass es ihm schnell wieder besser ging.
Und auch beim Trinken zwang sie ihn sanft, sah durchaus das leichte Verziehen, seines Gesichts und kannte dennoch gerade kein Erbarmen mit ihm. Da musste er jetzt durch, so richtig. Sie schnalzte mit der Zunge, nur um die Augenbraue bei seiner Reaktion zu heben. „Da*! Müde mit 38,5 Grad. Da wäre ich auch müde.“ Sie schüttelte sehr leicht über sein Leugnen den Kopf, auch wenn sie lächelte, denn irgendwo fand sie es auch witzig und irgendwie typisch Mann.
Tasha erhob sich und machte das Fenster auf, zumindest auf Kipp und sorgte dafür, dass er frische Luft bekam, es aber nicht in diesem Raum zog. Dann kehrte sie zu ihm zurück, ließ sich wieder neben ihm nieder und wechselte erneut das Tuch, nur um ihn anzusehen, da er auch sie ansah, lächelte unter einem Blick liebevoll, gerade aufgrund des Kusses auf ihre Hand. „Ja, die Jungs schlafen noch.“ Sie lächelte, nur um im nächsten Moment von ihm gezogen zu werden und sich neben ihm und vor allem in seinen Armen wieder zu finden. Kurz schüttelte sie minimal den Kopf, wenn auch lächelnd, ehe sie ihm einen Kuss auf die Wange gab. „Ist gut.“ Es kam sehr leise von ihr und sie ließ ihn schlafen. Auch sie schlief etwas, wobei sie immer wieder wach wurde und nach ihm sah.

Letztendlich war Miles ein lieber Patient, fast schon brav. Er trank seinen Tee, ließ die Stirnwickelwechsel zu und trank sein Wasser. Dazwischen schlief er immer und meist blieb sie bei ihm, bis er eingeschlafen war, bis sie sich sicher war, dass er wieder fest und tief schlief, um dann nach den Jungs zu sehen, die in der Zwischenzeit wach wurden und fröhlich in ihrem Zimmer spielten. Längst waren sie frisch gewickelt, sauber und dufteten nach Baby, etwas, was Tasha liebte.
Oftmals setzte sie sich dazu, spielte mit ihnen, nur um dann wieder nach Miles zu sehen.
Und so auch jetzt, sie saß auf dem Boden, spielte gerade mit den Jungs, welche ihr mal wieder zeigten, wie simpel und einfach es sein konnte, seine eigene Welt zu entdecken. Sie folgte ihren Fingerzeig mit den Blicken, lächelte darüber und auch wenn sie wusste, dass diese sie nicht immer verstanden, so erklärte sie ihnen, was sie sahen, schmunzelte über die nachdenklichen Blicke, die sie dann bekam oder gar mal ein Schulterzucken, was sie von ihr abgeschaut hatten.
Dann aber lauschte sie, da ihr war, als hätte sie die Spülung gehört und drehte den Kopf zur Tür, wobei Nikki derjenige war, von dem ein ‚Oh?‘ kam und sie damit nicken ließ „Oh! Miles… Miles ist etwas krank.“ und schon lachte der Junge, was sie amüsiert grinsen ließ. „Findest Du lustig, hmm? Frecher Nikita.“

Sie erhob sich vom Boden und ließ die Kindertür offen, nur um noch einmal nach zu sehen, ob das Gitter auch wirklich zu und unüberwindbar für die Jungs war, ehe sie ins Schlafzimmer ging und dort auf den großen Mann traf „Hey. Du siehst etwas besser aus.“ Sie ging auf ihn zu, fühlte mit einer Hand seine Stirn und schnalzte wieder sehr leicht mit der Zunge. „Du solltest Dich dennoch noch etwas ausruhen. So ganz ist das Fieber nicht raus.“
Liebevoll strich sie ihm von der Stirn über die Schläfe zu seiner Wange und legte ihre Hand dorthin, betrachtete ihn nachdenklich. „Hast Du Hunger? Durst? Möchtest Du irgendwas?“ Hinter ihr kam ein fragendes ‚Ah?‘ und sie drehte den Kopf, lachte leise, denn Nikita stand in der Tür, nur um mit einem ‚Mmmmmmm‘ auf Miles zu zulaufen und die Arme nach ihm auszustrecken. Ihm folgte, wie immer, Corey, auch dieses Mal auf seinen zwei Beinen und nicht wie sonst lieber krabbelnd.
Nikita war eindeutig in Brabbellaune, denn er brabbelte auf Babysprache auf Miles ein, hatte ihm gerade eine ganze Menge zu erzählen, weil sie sich ja schon so lange nicht gesehen hatten. Also mindestens… gefühlte… Jahrhunderte nicht.


* Ja
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#19
Das sie mit der Zunge schnalzte ließ ihn seine Augen öffnen, gerade weil er nicht so ganz verstand was sie damit meinte. Er war nicht krank… einfach nur müde, weil er in den letzten Tagen und gerade letzte Nacht einfach zu wenig geschlafen hatte. Aber bei ihren Worten brummte er einfach nur. 38,5… als ob. Hatte er bestimmt nicht.
Aber er sah ihr nach, behielt sie ihm Auge, auch nicht als sie wieder das Tuch wechselte, nur um sie im nächsten Moment neben sich zu ziehen, nachdem sie bestätigt hatte, dass die Jungs noch schliefen. Dann konnten sie auch noch etwas schlafen! Fand er und darum zog er sie neben sich und in seine Arme. Da würde er jetzt gerade auch nicht mit sich reden lassen. Nope, würde er nicht. Und Tasha? Gab ihm noch einen Kuss auf die Wange, bevor er einschlief.
Doch er war brav, er trank immer wieder etwas, wenn sie ihn dafür kurz weckte, trank seinen Tee und auch das Wasser, welches sie ihm gab, bevor er wieder etwas schlief, immer mit ihr an seiner Seite. Sogar die Wickel ließ er über sich ergehen, wehrte sich nicht dagegen und das wo er davon genauso wenig ein Fan war, wie vom Krank sein allgemein.

Doch als er das erste Mal wieder von alleine Wach wurde, fühlte er sich fitter, ihm war nicht mehr so warum, aber dafür musste er - dank der ganzen Flüssigkeit die er zu sich genommen hatte - dringend ins Bad, wohin er sich auch begab, nachdem er die dünne Decke zur Seite geschoben hatte und aufgestanden war. Zwar musste er kurz gegen einen leichten Schwindel ankämpfen, aber das schob er einfach der Tatsache zuschulden, das er gerade die ganze Zeit gelegen hatte. Lieber verschwand er ins Bad, wusch sich auch kurz das Gesicht, nachdem er seine Hände gewaschen hatte, ehe er wieder ins Schlafzimmer ging und dort auf Tasha traf, welche dieses gerade betrat. Er lächelte sie an, als sie meinte er würde besser aussehen, wobei er beinahe die Augen verdreht hätte, als sie seine Stirn fühlte, aber er unterließ es, immerhin machte sie sich lediglich sorgen, zumindest nahm er das an. “Mit geht es auch schon besser.” Doch das sie erneut mit der Zunge schnalzte? Verstand er nicht ganz, wobei er dann seufzte. Noch mehr ausruhen? Er hatte das Gefühl schon den halben Tag verschlafen zu haben… So würde er heute Nacht nicht schlafen können.
Doch bevor er Tasha auf ihre Frage, ob er etwas wollte, antworten konnte, hörten sie beide das fragende ‘Ah?’ hinter ihr, weshalb er an ihr vorbei sah und Nikita entdeckte, der in der Tür stand und dann auf ihn zugelaufen kam, welcher sogar die Arme nach ihm ausstreckte, wobei Miles einfach reagierte, nicht wirklich nachdachte und den Jungen auf seinen Arm hob, ihn anlächelte und zuhörte, auch wenn der Junge einfach vor sich hin brabbelte und er das nicht verstand, aber das war nebensächlich.
Miles sah wie Corey ebenfalls angeflitzt kam, auf seinen Füßen, nicht krabbelnd, wobei dieser ihn nur kurz ansah und dann zu seiner Mama ging, sich bei dieser Nähe holte, auch wenn Miles zu beiden sprach. “Was haltet ihr zwei davon wenn ihr mir euer Zimmer und eure Spielsachen zeigt, wenn eure Mama Ja sagt?” Fragend sah er Nikita und Corey an, bevor sein Blick zu Tasha ging. Er konnte nicht mehr schlafen und ob er sich nun hier langweilen würde oder sich zu den Jungs ins Zimmer setzte und diesen beim spielen zusah, vielleicht auch etwas mit ihnen spielte… wo war da schon groß der Unterschied?

Bittend sah er Tasha an, da er es wirklich im Bett nicht mehr ausgehalten hätte und als sie zustimmte - zwar mit der Bedingung das er sich warm anziehen sollte, gab er ihr einen Kuss auf die Wange, ignorierte Nikita dabei auf seinem Arm, bevor er diesen absetzte und sich dann umsah, bevor er zu seiner Tasche ging und seine Jogginghose aus dieser holte. Auf seine Jeans hatte er gerade keine Lust, weshalb er einfach in diese schlüpfte und dann auf seinen Pullover sah, aber der war ihm gerade einfach zu warm. Aber die dünne Decke, mit welcher Tasha ihn vorhin zugedeckt hatte und auf welche sie bestand das er sie mitnahm, schnappte er sich, sah die Dunkelhaarige kurz an und gab ihr erneut einen Kuss, jetzt aber einen Richtigen. “Bin brav - warm angezogen und hab die Decke.” Er grinste leicht, bevor er sich wieder Nikita schnappte und mit diesem und sogar Corey an seiner Hand, ins Zimmer der beiden Jungs ging, aber auch kurz hinter sich sah, schauend ob Tasha auch mitkam.
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#20
Es ging ihm also besser. Tasha war misstrauisch, das würde nämlich im Endeffekt die Zeit zeigen, ob es ihm wirklich schon besser ging. Also wirklich. Dennoch wollte sie, dass er sich ausruhte, dass er sich schonte, mit Fieber im Körper war nicht zu spaßen. Und dass er seufzte, überhörte sie jetzt ganz einfach. Sie wollte, dass es ihm gut ging. Sie wollte, dass er wieder gesund wurde, dass sie zusammen etwas unternehmen konnten zum Beispiel. Sie wollte einfach einen gesunden, wachen Cowboy haben. Auch wenn sie sich wirklich gerne um ihn kümmerte.
Eigentlich wollte sie wissen, ob sie irgendwas für ihn tun konnte, ob er was zu essen wollte, oder was anderes zu trinken, als hinter ihr Nikita auftauchte und sofort auf Miles zuflitzte. Tasha beobachtete den Jungen und hielt für einen Moment den Atem an, wie Miles reagieren würde. Doch dieser hob ihn einfach hoch und sah ihn aufmerksam an, schien ihm genau zuzuhören. Dann aber spürte sie Corey, der sich an ihrem Bein fest hielt und zu ihr hoch sah, so dass sie ihn hoch hob und er sich sofort bei ihr einkuschelte, aber dabei den großen Mann und seinen Bruder genau im Blick behielt. Fast hatte sie das Gefühl, er war etwas eifersüchtig auf Nikita in diesem Moment, aber normalerweise war Corey nie… eifersüchtig.
Doch dann geriet sie in den Fokus der Jungs und spürte drei Augenpaare auf sich gerichtet, was sie leicht die Augenbraue hochziehen ließ, ehe sie leise seufzte. „Okay. Ja, okay, aber Du ziehst Dich warm an! Und Du legst Dir die Decke um!“ Sie beobachtete ihn kurz, ehe sie Corey runter ließ und sich durchs Haar fuhr, mit einem leisen „V lyubom sluchaye ya bessilen protiv trekh!*“ Bei dem sie sehr froh war, dass er sie nicht verstand.

Sie hatte die Arme leicht vor der Brust verschränkt und sah die drei Männer sehr abwartend an, wobei die jüngsten Beiden sehr intensiv dem Ältesten zusahen und aufgeregt warteten, dass er endlich fertig wurde. Bevor sie etwas sagen konnte, bekam sie einen richtigen Kuss von Miles, den sie sogar kurz erwiderte, nur um ihm und den Jungs nach zu sehen und das Bild… zu mögen. Ehrlich, das war ein schönes Bild. Nikita auf seinem Arm, der wieder am brabbeln war und Corey an seiner Hand, immer wieder zu dem großen Mann aufschauend und strahlend wie nix gutes.
Als er sich zu ihr umdrehte, machte sie nur eine scheuchende Bewegung. „Geht schon, ich komme nach.“ Als sie im Kinderzimmer verschwunden waren, sah sie kurz zur Zimmerdecke hoch und schüttelte den Kopf, murmelte auf Russisch, dass das ja noch heiter werden könnte, ehe sie sich dran machte, kurz alles ordentlich wegzuräumen, damit hier nichts mehr unnötig rumstand, ehe sie wirklich den Jungs folgte.
Das sie immer noch nicht sich etwas übergezogen hatte? Irgendwie dachte sie da so gar nicht dran, oder gar drüber nach. Warum auch. Sie ließ sich lieber bei den Männern auf dem Boden nieder, lehnte sich mit dem Rücken gegen eines der Kinderbettchen und beobachtete die drei, lächelte sehr leicht über das Zusammenspiel zwischen ihnen.
Sie sah, wie Corey sein Auto nicht mehr ganz heile bekam, dass er hatte und schon hielt er es einfach Miles hin, in dem blinden Vertrauen, der wusste, wie das ging. Gut, normalerweise war sie diejenige, die sich bei dem dämlichen Ding einen abwrackte, so dass es ganz angenehm war, dass sie es heute mal nicht war. Amüsiert lächelte sie, nur um dann den Kopf schief zu legen und zu lauschen, weil das Telefon klingelte. Schon erhob sie sich wieder und verließ das Kinderzimmer, nur um nach unten zu laufen, das Gitter ordentlich hinter sich zu schließen und an das Telefon zu gehen. Sie hatte es eindeutig vergessen mit hoch zu nehmen.

Während sie telefonierte und das mit reichlicher Desbegeisterung, machte sie noch einmal heißes Wasser und suchte die Trinkbecher der Jungs raus, sowie auch was zu trinken für diese. Als sie aufgelegt hatte, wartete sie kurz, nur um alles für ein kleines Picknick im Kinderzimmer zusammen zu suchen. Kekse, Obst, kleine Gemüsesnacks und was zu trinken. Servietten waren natürlich auch mit dabei und kleine Teller. Damit bewaffnet und dem Telefon dieses Mal, ging sie wieder hoch, schloss das Gitter ordentlich hinter sich und kehrte zu den Männern ins Kinderzimmer zurück „Picknickzeit!“
Sie grinste, nur um eine der Decken zu schnappen und diese auf dem Boden auszubreiten. Nur um dann zu Miles zu sehen. „Ich habe Obst, Kekse und Gemüsesnacks.“
Und genau das tischte sie auf der Decke auf, grinste, da die Jungs es kaum abwarten konnten. „Magst Du ihnen was in die Trinkbecher geben? Die sind extra, dass sie nicht tropfen oder auskippen.“ Fragend sah sie zu Miles, nur um weiter auszupacken und alles hinzustellen, ehe sie sich hinsetzte, dabei dieses Mal jedoch drauf achtete, NICHT im Schneidersitz zu sitzen, sondern die Beine eher zu einer Seite wegstrecke.

*Bei drei bin ich eh machtlos!
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#21
Bitten mit den beiden Jungs sah er Tasha an, denn er wollte einfach nicht wieder ins Bett und sich da langweilen. Da konnte er doch genauso gut mit den beiden Jungs in ihre Zimmer gehen und spielen. Oder ihnen eben beim Spielen zusehen. Und er bekam ihr okay, weshalb er grinste und sich dann wirklich seine Jogginghose anzog, sogar die Decke nahm, mit welcher eben noch zugedeckt gewesen war. Aber Bedingung war Bedingung. Und mit ihr würde er sich gerade nicht anlegen, denn auch wenn er ihr Körperlich sicher überlegen wäre, er war so erzogen worden, das er sich mit Frauen nicht anlegte und er wollte wirklich nicht riskieren das sie ihn wieder ins Bett verfrachtete, nur weil er ihr krumm gekommen war.
Doch so bekam sie einen Kuss von ihm, einen richtigen Kuss, bevor er sich wieder Niki schnappte und mit diesem und Corey das Zimmer verließ - in Richtung Kinderzimmer. Wobei er Corey an der Hand hatte und Niki auf seinem Arm, fröhlich vor sich her brabbelnd. Gut, kurz sah er sich auch um, wollte schauen ob Tasha auch wirklich mit kam, wobei er dafür nur eine scheuchende Handbewegung bekam und die Worte, das sie schon nachkommen würde. Daher verschwand er mit den beiden Jungs auch einfach ins Kinderzimmer, wo Nikita wieder auf seinen eigenen Füßen landete und Miles sich wirklich die Decke umlegte, bevor er sich auf dem Boden niederließ und sich ganz den beiden Kindern widmete. Wenn er gewusst hätte, dass Tasha der Meinung war, das sie bei drei eh machtlos war und dass es noch heiter werden würde. Na ja, ganz so machtlos war sie sicher nicht, immerhin waren die Zwillinge ihre Söhne, wenn sie da gegen etwas war, dann würde Miles das sicher nicht machen.

Als Tasha zu ihnen ins Kinderzimmer kam, sah er diese an, lächelte, bevor er sich wieder den Kindern widmete, mit ihnen spielte, sich begeistert das Spielzeug der beiden zeigen ließ und einfach zufrieden war, auch wenn viele ihn sicher nicht für einen Familienmenschen halten würden, so war er genau das. Er war ein Familienmensch durch und durch. Wohl auch ein Grund warum er sich direkt bei Zoey gemeldet hatte, als er wieder richtig in der Stadt angekommen gewesen war. Denn diese war für ihn wie Familie. Sie war seine kleine Schwester.
Plötzlich bekam er von Corey ein Auto entgegen gehalten, welches er entgegen nahm und kurz betrachtete, bevor er lächelte und versuchte es wieder ganz zu bekommen, was schon etwas kniffelig war. Aber er versuchte sich einfach darauf zu konzentrieren, auch wenn er aus dem Augenwinkel mitbekam wie Tasha wieder das Zimmer verließ, aber dass das Telefon klingelte, das bekam er nicht mit.
Dafür konzentrierte er sich ganz auf Coreys Auto, welches er diesem auch kurz darauf Heile wiedergab und ihm war das Strahlen des Jungen genug lohn dafür. Gemeinsam spielten sie etwas mit dem Auto, wobei er sich ganz auf die beiden einließ. Er saß gerne mit den beiden zusammen und er musste echt sagen - sie waren schlau! Mehr als schlau! Wobei er herzlichst lachen musst, als Nikita in seinem Rücken unter die Decke krabbelte und sich dort versteckte, seinen Bruder zum verstecken spielen aufforderte und Miles? Der saß einfach lachend da.

Erst als Tasha wieder zu ihnen ins Kinderzimmer kam, sah er auf, hatte jetzt beide Jungs halb auf sich drauf, denn aus dem Verstecken war schnell ein klettern geworden, aber er hielt einfach still, sah Tasha an und strahlte über das ganze Gesicht. “Picknick - habt ihr das gehört Jungs? Wir kriegen Picknick!” Womit er beide kurz kitzelte und dann auf den Boden stellte, die das Picknick scheinbar überhaupt nicht erwarten konnten. Denn kaum das Tasha die Decke ausgebreitet hatte, saßen die beiden auch schon auf dieser und sahen ihre Mama mit großen Augen an, während er nur nickte und sich die Trinkbecher der beiden nahm, ebenso das Trinken und etwas davon umfüllte. “Sollte ich fragen womit wir das verdient haben?” Er grinste sie leicht an, bevor er den beiden ihre Becher reichte und sich dann mit an die Decke setzte, kurz musterte was sie da so aufgetischt hatte und sie dann an zu lächeln. “Es sieht auf jeden Fall gut aus. Was ihr zwei? Ein perfektes kleines Picknick.” Womit er so frech war und sich schon eines von den Obststücken schnappte und etwas davon abbiss, bevor er sich brav einen der Teller nahm, sich sogar kurz zu ihr rüber lehnte. “Danke für das Picknick.” Wobei Miles sich so setzte, das er Tashas Beine mit unter seine Decke packen konnte, die er sich jetzt über den Schoß legte.
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